Kaffeetreff in Marchtrenk

Auf einen Kaffee mit Petra Wimmer

Nach dem Motto „Durch’s Reden kommen d’Leut zam“ ist die Nationalratsabgeordnete und SP-Bezirksvorsitzende PETRA WIMMER zur Zeit auf Tour durch Wels und im Bezirk Wels-Land, um proaktiv aktuelle Bürgeranliegen aufzunehmen. „Der Kaffeetreff ist das neue Format als Alternative zu klassischen Politiker-Sprechstunden. Direkt in den Stadtteilen, direkt vor Ort, direkt bei den Menschen!“, erklärt WIMMER. Gemeinsam mit lokalen Stadt- bzw. Gemeindevertretern lädt die engagierte Parlamentarierin dabei ins jeweils nahegelegene Kaffeehaus ein, um in gemütlicher und vertrauter Atmosphäre brisante Themen und persönliche Ersuchen zu besprechen.

 

Erst kürzlich fand der Kaffeetreff von PETRA WIMMER gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Vizebürgermeisterin HEIDI STRAUSS im Stadtcafé Zwieb in Marchtrenk statt, wobei im Zentrum der Gespräche stets die Probleme rund um die massiven Teuerungen standen. „Vor allem junge Familien und Pensionisten werden von dem drastischen Preisanstieg im Bereich Strom, Gas und Autotreibstoff existenziell bedroht. Darum treten wir auf verschiedenen politischen Ebenen mit Nachdruck für Sofortmaßnahmen ein, um die Teuerungen bestmöglich abzufedern“, so WIMMER, die auch Familiensprecherin im SP-Parlamentsklub ist.

 

Im oberösterreichischen Landtag macht sich HEIDI STRAUSS für die Einführung von dringend notwendigen Entlastungspaketen stark: „Unverständlich ist für mich die Tatsache, dass bereits sechs von neun Bundesländern Maßnahmen zur Entlastung der Bürger umsetzen und die verantwortlichen Regierungsparteien in Oberösterreich eine Wartehaltung einnehmen bzw. auf Regelungen des Bundes zuwarten. Die Teuerung ist auf Rekordniveau und die derzeitigen Preisentwicklungen sind äußerst besorgniserregend. Egal ob Brot, Gemüse oder Butter - Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs sind signifikant teurer geworden. Die Menschen spüren beim Wocheneinkauf, dass ihr Geld immer weniger wert wird.“

 

PETRA WIMMER geht davon aus, dass auch beim nächsten Kaffeetreff die Teuerungswellen das dominierende Thema sein werden: Dieser findet gemeinsam mit dem Welser Gemeinderat CHRISTIAN KITTENBAUMER am Mittwoch, 22. Juni 2022, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Stadtteil Pernau in der Café-Bäckerei Rohrer (direkt im Welas Park) statt.

Die Teuerung ist auf Rekordniveau! Egal ob Brot, Gemüse oder Butter: Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs sind signifikant teurer geworden. Die Menschen spüren beim Wocheneinkauf, dass ihr Geld immer weniger wert wird.



„Familien dürfen nicht mit Mogelpackung abgespeist werden!“

Flächendeckender Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz

Ein flächendeckender Rechtsanspruch auf einen kostenfreien ganztägigen Kindergartenplatz sieht die Welser Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER als notwenig, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Enttäuscht über die „15a-Vereinbarung zur Elementarpädagogik“ der Bundesregierung, fasst die SP-Familiensprecherin zusammen: „Die Bundesregierung speist Familien mit einer einzigen Mogelpackung ab. Statt einer Kinderbildungsmilliarde um einen Rechtsanspruch auf einen kostenfreien ganztägigen Platz in einer Kinderbildungseinrichtungen in ganz Österreich zu verwirklichen, gibt es Showpolitik.“

 

Als „besonders zynisch“ qualifiziert WIMMER dabei den Versuch, die kosmetische Budgeterhöhung als ‚Kindergartenmilliarde‘ zu verkaufen. Tatsächlich gäbe es eine Mini-Erhöhung, die nur um 57,5 Millionen Euro pro Jahr ausmacht. „So wird das mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Österreich nichts“, führt WIMMER aus und verweist darauf, dass die Ziele, die sich der Minister in seiner 15a-Vereinbarung selbst steckt, auch nicht davon ausgehen. Demnach werde man mit der Mogelpackung der Regierung die Betreuungsquote der unter 3-Jährigen in Österreich um nur 3% - nach fünf Jahren – heben.

 

„Polaschek und Raab gehen beide selbst davon aus, dass wir gerade eine 33%-ige Betreuungsquote hinbekommen werden, das ist in Anbetracht dessen, was es brauchen würde, ein schlechter Scherz!“, zeigt PETRA WIMMER auf. Besonders vor dem Hintergrund eines breiten Konsens in der Republik, der sich über die Sozialpartner, die SPÖ und sämtliche Parteien erstrecke sei eine Blockade der ÖVP unzumutbar. Die SPÖ-Familiensprecherin ist abschließend überzeugt: „Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss möglich sein ohne politische Spielchen!“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss möglich sein ohne politische Spielchen!



SPÖ will Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Tag der Familie - SPÖ legt Fünf-Stufen-Plan vor

Anlässlich des Internationalen Tages der Familie am kommenden Sonntag hat die SPÖ auf den dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich hingewiesen. „Die Familien werden im Regen stehen gelassen“, kritisierte Familiensprecherin PETRA WIMMER am Freitag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kommunalsprecher ANDREAS KOLLROSS Beide bekräftigten die Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung und legten einen Fünf-Stufen-Plan zur Umsetzung vor.

 

WIMMER und KOLLROSS betonten, dass eine flächendeckend ausgebaute, kostenlose Kinderbetreuung in ganz Österreich für ein leistbares Leben der Familien nötig sei. Für einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung gebe es einen breiten gesellschaftlichen Konsens, aber es brauche auch den politischen Willen zur Umsetzung.

 

Der von den sozialdemokratischen Gemeindevertretern ausgearbeitete Fünf-Stufen-Plan sieht die Umsetzung des Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung bis 2025 vor. Zunächst soll demnach bis zu diesem Sommer evaluiert werden, wie viele Plätze tatsächlich fehlen. Dann soll in den Jahren 2023 und 2024 jeweils eine Milliarde Euro für den Ausbau zur Verfügung gestellt werden. Die dritte Stufe sieht eine Ausbildungsoffensive für Elementarpädagogen vor. Dann soll die Möglichkeit von Gemeindekooperationen geschaffen werden, um auch in kleinen Gemeinden Plätze zur Verfügung stellen zu können. Und schließlich soll ab 2025 ein jährliches Budget von 1,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. „Dieses Geld dürfe keine Anschubfinanzierung sein, sondern es müsse ein fixer Bestandteil des Bildungsbudgets werden“, erläuterte KOLLROSS den Plan.

 

Der SPÖ-Kommunalsprecher betonte, dass eine flächendeckend ausgebaute Kinderbetreuung nicht nur ein wesentliches Element der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei, sondern dass es sich dabei auch um die ersten Bildungseinrichtungen handelt: „Und Kinder haben ein Recht auf Bildung.“

 

WIMMER kritisierte den Familienbonus als „besonders ungerecht“. Sie wünscht sich, dass die Mittel in die Familienbeihilfe umgeschichtet werden, die damit erhöht werden könnte.

Familien dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden und Kinder haben ein Recht auf Bildung.