Frauenvolksbegehren: Engagierte Welser Frauen Mobilisieren

Unterschreiben von 1. bis 8. Oktober in Ganz Österreich

Von 1. bis einschließlich 8. Oktober geht das überparteiliche Frauenvolksbegehren in die zweite Runde. In diesem Zeitraum kann an jedem Gemeindeamt und Magistrat in Österreich – unabhängig vom Hauptwohnsitz – für das Volksbegehren unterschrieben sowie mittels Bürger/-innenkarte bzw. Handysignatur eine Unterstützungserklärung von zuhause aus abgegeben werden. Die Initiatoren/-innen verfolgen dabei das Ziel, mit einer breiten Bewegung für die soziale und ökonomische Gleichstellung der Geschlechter einzutreten. Auch in Wels machen sich viele engagierte Frauen wie die Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER für die Initiative stark: „Es gibt klare Forderungen, die ich zu 100 % unterstütze: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, mehr Mittel für den Schutz vor Gewalt an Frauen, aktive Armutsbekämpfung und Erhöhung der Pensionen für Frauen.“ Deutliche Zustimmung erhält WIMMER dabei von BETTINA REICHHOLD vom „Sozialen Netzwerk Wels“ und „Sozialen Wohnservice Wels“: „Dank bemerkenswerter Menschen aus der Vergangenheit, die nicht müde wurden für Vielfalt einzustehen, sind per Gesetz Mann und Frau zwar gleichberechtigt, doch trotzdem sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt. Wenn gesellschaftlich die Forderungen des Frauenvolksbegehrens als weiteres Tor zur Veränderung gesehen werden, dann dürfen sich Neigungen und Talente entfalten.“

Es gibt klare Forderungen, die ich zu 100 % unterstütze: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, mehr Mittel für den Schutz vor Gewalt an Frauen, aktive Armutsbekämpfung und Erhöhung der Pensionen für Frauen.!



Immer mehr Menschen in Österreich armutsgefährdet

Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auseinander!

Die als Fachfrau im Sozialbereich bekannte Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer aus Wels warnt vor steigender Armut: „Leider sind keine der bislang von ÖVP/FPÖ-Regierung vorgelegten Maßnahmen dazu geeignet, Armut in Österreich zu verringern. Dabei ist es die wesentliche Aufgabe des Staates, einen fairen Ausgleich in der Gesellschaft zu schaffen, um sozialen Zusammenhalt zu sichern. Dieser ist nun in großer Gefahr, trotz sprudelnder Steuereinnahmen.“ Bei der Regierung ortet Wimmer „eine gefährliche Zurückdrängung der Sozialpolitik bei gleichzeitigen Steuergeschenken für Reiche“. So wird der Familien-„Bonus“ für Familien ab drei Kindern, für Alleinerzieher/innen, zumeist Frauen, die es bei niedrigen Haushaltseinkommen ohnehin schwer genug haben, in Wirklichkeit ein Malus. Die Einstellung der erfolgreichen „Aktion 20.000“ zur beruflichen Reintegration von Langzeitarbeitslosen führt nur zur Schaffung von mehr Langzeitarbeitslosen und die Streichung der Notstandshilfe wird die Zahl der Mindestsicherungsbezieher erhöhen.

„Die soziale Lage der rund 1.000 vom Sozialen Wohnservice betreuten Menschen in Wels wird sich dramatisch zuspitzen und weitere Welser/innen werden sich in Armutsgefahr wiederfinden,“ zeichnet die frühere Geschäftsführerin des Sozialen Wohnservice-Wels ein düsteres Szenario und kann nicht nachvollziehen, weshalb die Regierung in Österreich ohne Notwendigkeit und nur zur weiteren Vermehrung des Reichtums der Vermögenden bewusst US-Amerikanische Verhältnisse herbeiführen möchte.

Die soziale Lage der rund 1.000 vom Sozialen Wohnservice betreuten Menschen in Wels wird sich dramatisch zuspitzen und weitere Welser/innen werden sich in Armutsgefahr wiederfinden.



Nein zur 60-Stunden-Woche!

Die SPÖ Wels/Land macht mobil gegen die 60-Stunden-Woche

Mit einer österreichweiten Aktionswoche (11.–16.6.) macht die SPÖ gegen die von der Kurz/Strache-Regierung geplante 60-Stunden-Arbeitswoche mobil. „Profitieren würden davon nur die Unternehmen, den Menschen drohen Lohnraub, mehr Druck und weniger Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, kritisiert Bezirksparteivorsitzende SILVIA HUBER.

Unter dem Motto „Es ist zum Weinen“ bildet die Aktionswoche den Startschuss für eine österreichweite Kampagne gegen die Ausweitung der Höchstarbeitszeit und für eine Arbeitszeitverkürzung.

„Bereits jetzt werden jährlich 45 Millionen Überstunden nicht abgegolten. Wenn die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit“, warnen Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER und Stadtparteivorsitzender KLAUS HOFLEHNER. Neben diesem Lohnraub an den ArbeitnehmerInnen bedeutet die Ausweitung der Höchstarbeitszeit auch massive Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Vor allem unsere Kinder werden darunter leiden, wenn wir bald jeden Tag 12 Stunden arbeiten müssen“.

Hinter dieser arbeitnehmerfeindlichen Politik stehen die Interessen und das Profitstreben der Großspender des Konzernkanzlers: „Als Dankeschön für die Unsummen an Wahlkampfgeldern tritt Kurz die ArbeitnehmerInnenrechte mit Füßen und zerschlägt ohne mit der Wimper zu zucken die sozialen Fortschritte der vergangenen Jahre. Es ist wirklich zum Weinen!“

Wenn die 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit.



Enge Zusammenarbeit mit der Volksanwaltschaft

Sprechtage der Volksanwaltschaft in Wels

„Bürgerinnen und Bürger haben sich im letzten Jahr über 20.000 Mal wegen Problemen mit Behörden an die Volksanwaltschaft gewandt. Die Volksanwaltschaft hat bei der Hälfte dieser Beschwerden Prüfverfahren eingeleitet und zeigte Missstände in der Gesetzgebung und in der Verwaltung auf,“ so die Abgeordnete zum Nationalrat und Mitglied des Volksanwaltschaftsausschusses, PETRA WIMMER. „Das Vertrauen in die Politik kann nur gestärkt werden, wenn wir den Vollzug der Verwaltung im Sinne der Menschen verbessern,“ so Wimmer, die eine Reihe parlamentarischer Anfragen an die VP/FP-Bundesregierung zu von der Volksanwaltschaft aufgeworfenen Problemen einbringt. Zudem informiert Wimmer, dass sich „die Menschen auch mit Anliegen, welche die Landes- und Gemeindeverwaltung in Oberösterreich betreffen, an die Volksanwaltschaft in Wien wenden können“.

Am 27. Juni 2018 wird Volksanwalt DR. KRÄUTER im Rathaus in Wels einen Sprechtag abhalten. Anmeldungen sind direkt an die Volksanwaltschaft zu richten.

Das Vertrauen in die Politik kann nur gestärkt werden, wenn wir den Vollzug der Verwaltung im Sinne der Menschen verbessern.



Themenabend: Bitcoin & Kryptowährungen

InnenStadt Wecker: Info-Forum zum Thema BitCoin

So genannte Krypto-Währungen wie „Bitcoin“ sorgen in der letzten Zeit wieder für Schlagzeilen. Doch was steckt dahinter? Wie funktionieren „Bitcoin und Co.“? Was ist der Unterschied zu Geld und was macht gutes Geld aus? DR. BEAT WEBER, Ökonom in der Österreichischen Nationalbank, gibt dazu einen detaillierten Überblick im Zuge der Informationsveranstaltung „Innenstadt Wecker“ am Donnerstag, 14. Juni 2018, um 18:00 Uhr in der Sparkasse OÖ, Ringstraße 27 Wels.

 

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Wohnen: Ein Grundbedürfnis

Leistbares Wohnen für alle Menschen

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis und leistbares Wohnen sollte für alle Menschen gewährleistet sein“, fordert die Abg. z. NR PETRA WIMMER

Besonders Menschen mit niedrigen Einkommen leiden stärker unter dem Anstieg der Mietkosten. Oft wird in diesen Haushalten über die Hälfte des Einkommens für Wohnkosten aufgewendet. Sinkende staatliche Leistungsbereitschaft und eine „Vermarktlichung“ des guten Wohnens tragen zu einer steigenden Preisentwicklung am Wohnungsmarkt bei, hinter der die Einkommensentwicklung weit zurück bleibt.

Auch der Bedarf an Kleinwohnungen für 1–2 Personen-Haushalte ist weiter steigend und nicht gedeckt. Es braucht eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnbaus und besondere Wohnformen sowie finanzielle Unterstützung für Menschen ohne ausreichende Eigenmittel.

Es braucht eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnbaus und besondere Wohnformen.