Ein Fels in der Brandung für Menschen in Not

v.l.n.r.: Mag. Manfred Sams (Stv. Vorstandsvorsitzender der Welser Heimstätten), SWS-Geschäftsführerin Bettina Reichhold und SWS-Vorstandsvorsitzende Petra Wimmer
v.l.n.r.: Mag. Manfred Sams (Stv. Vorstandsvorsitzender der Welser Heimstätten), SWS-Geschäftsführerin Bettina Reichhold und SWS-Vorstandsvorsitzende Petra Wimmer

Soziales Wohnservice Wels

Das Soziale Wohnservice (kurz: SWS) bietet ein Zuhause für Menschen in Not und ist besonders in Krisenzeiten ein verlässlicher Anker für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Familien, wie die letzten zwei von der Pandemie geprägten Jahre deutlich gezeigt haben. Für den Zeitraum 2021 hat der Trägerverein nun seinen aktuellen Planungsraumbericht präsentiert, der die wertvollen Leistungen und Unterstützungen jener Institution abbildet.

 

So wurde das Angebot des Tageszentrums in der Salzburger Straße täglich von durchschnittlich 19 Personen (57 Frauen und 218 Männer) genutzt. Die Notschlafstelle diente für 5.615 Übernachtungen mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 87 Nächten, wobei das Angebot von Frauen während der Lockdowns auffallend öfter in Anspruch genommen wurde. Das Wohnhaus selbst beherbergte vier Frauen und 13 Männer mit großteils psychischer Beeinträchtigung, während in den Übergangswohnungen insgesamt acht Frauen, elf Männer und neun minderjährige Kinder untergebracht werden konnten.

 

„Psychische Beeinträchtigung, oftmals in Verbindung mit einer Suchterkrankung, stellt einen signifikanten Problemschwerpunkt dar. Zudem zeigt sich bei vielen KlientInnen die Tendenz einer erhöhten Schuldenbelastung nach Auslaufen gesetzlicher Stundungen. Die Schuldenregulierung bedarf einer gesicherten Wohnsituation, welche oftmals an der Bonitätsprüfung scheitert. Dieses Dilemma führt zu prekären Wohnverhältnissen “, so die SWS-Vorstandsvorsitzende PETRA WIMMER. Geschäftsführerin BETTINA REICHHOLD ergänzt dazu: „Wohnungslosigkeit kann jeden von uns treffen. Die Auswirkungen der Pandemie und die vor uns stehende Teuerungswelle lassen auf einen langen Atem hoffen und dass es wieder mehr ‚menschelt‘.“

 

Zuversichtlich sehen WIMMER und REICHHOLD dem Zugang zu gefördertem Wohnbau, u.a. durch „Housing First“, entgegen. Das vom Sozialministerium geförderte Projekt, bei dem es keinen Zwischenstopps in einer Notunterkunft bedarf, sondern von Beginn an einen eigenen Mietvertrag gewährleistet, ist in kurzer Zeit erfolgreich angelaufen. „In Zusammenarbeit mit der (gemeinnützigen) Wohnungswirtschaft könnte hier ein essentieller und wirkungsvoller Baustein in der Wohnungslosenhilfe geschaffen werden, um den Zugang für „stigmatisierte“ Zielgruppen zur eigenen Wohnung rascher als bisher und vielfach ohne „Übergangslösung“ zu ermöglichen“, ist sich BETTINA REICHHOLD sicher.

Wohnungslosigkeit kann jeden von uns treffen. Die Auswirkungen der Pandemie und die vor uns stehende Teuerungswelle lassen auf einen langen Atem hoffen.



Familien-Picknick im Grünen

Kinderfreunde luden zu unterhaltsamer Freizeit-Aktion

Die Kinderfreunde der Stadtteilorganisation Gartenstadt-Wimpassing starteten in den Sommer mit einem stimmungsvollen Picknick für die ganze Familie. Ausgestattet mit Decke und Lieblingsleckereien konnten Jung und Alt an der gemeinsamen Freizeitaktion im Friedenspark teilnehmen. Für eine Extraportion gute Laune sorgten Kinderfreunde-Vorsitzende BIRGIT EDENEICHER und ihr Team, die Kinder und Eltern zu lustigen Familienspielen animierten und den geselligen Austausch zwischen den Picknick-Gästen förderten.

 

„In Zeiten, die vor allem auch für Familien sehr herausfordernd sind, ist es besonders wichtig, kostenlose und freie Unterhaltungsangebote zu schaffen, die Kinder und Eltern erfreuen“, ist sich die Welser Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER sicher, die selbst aktive Kinderfreunde-Funktionärin ist und Projekte für Familien weiterhin vorantreiben will.

In Zeiten, die für Familien sehr herausfordernd sind, ist es besonders wichtig, kostenlose und freie Unterhaltungsangebote zu schaffen.