35 Stunden sind genug!

Arbeit im Sozialbereich Bedeutet Schwerstarbeit

Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER und die Welser SPÖ zeigen sich mit den ArbeitnehmerInnen in den Pflege- und Sozialberufen solidarisch und unterstützen die Forderung der Gewerkschaft Vida nach angemessenen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Aktuell arbeiten 125.000 Menschen in der Sozialwirtschaft. Intensive körperliche und psychische Belastungen, die oftmals mit mangelnder Anerkennung und karger Entlohnung einhergehen, stehen dabei auf der Tagesordnung.

 

„Arbeit im Sozialbereich bedeutet nicht nur physische, sondern auch emotionale Schwerstarbeit. Zeit zur Erholung ist daher äußerst wichtig. Daher ist die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich mehr als gerecht“, erklärt WIMMER, die selbst u.a. als ehemalige Geschäftsführerin des Sozialen Wohnservice Wels als Expertin für Sozialangelegenheiten gilt. „Eine Verkürzung der Arbeitszeit darf natürlich nicht dazu führen, dass die gleiche Arbeit in weniger Zeit erledigt werden muss, sondern dass es mehr Beschäftigte braucht, welche die freiwerdenden Stunden leisten. Außerdem werden durch die kürzere Arbeitszeit die Sozialberufe generell für Jobsuchende attraktiver,“ führt die Nationalratsabgeordnete weiter aus.

Arbeit im Sozialbereich bedeutet nicht nur physische, sondern auch emotionale Schwerstarbeit.



Unterhaltsgarantie bekämpft Kinderarmut

© Adobe Stock/Pixel-Shot
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Petra Wimmer Fordert Lückenschluss im Unterhaltssystem

Laut Statistik Austria ist in Österreich für jedes fünfte Kind Armut trauriger Alltag. Die Unterhaltsgarantie ist eine Maßnahme, um diese Kinder und ihre Familien im täglichen Leben zu unterstützen. Familiensprecherin PETRA WIMMER fordert in diesem Zusammenhang eine neue Berechnung des Regelbedarfs. Dieser wurde 1964 festgesetzt. Nationalrätin WIMMER erklärt: „Eine Aktualisierung ist dringend notwendig. Beispielsweise kostete ein Liter Milch 1965 21 Cent. Heute kostet ein Liter Milch beim Discounter rund 1 Euro. Alleine bei der Milch haben sich die Kosten also vervierfacht.“

 

Die Familiensprecherin betont: „Wir fordern eine Unterhaltsgarantie für Kinder, die keinen oder einen sehr geringen Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss beziehen.“ Mit dieser Maßnahme werde eine wichtige Lücke im Unterhaltssystem geschlossen und diese sei ein wichtiger Schritt, um Kinderarmut zu bekämpfen.

Wir fordern eine Unterhaltsgarantie für Kinder, die keinen oder einen sehr geringen Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss beziehen.