Jetzt: Einrichtungen für Kinderbetreuung müssen ausgebaut werden

Wimmer und Holzleitner unterstützen Forderungen

Erfreut zeigen sich die SP-Familiensprecherin PETRA WIMMER und die SP-Kinder- und Jugendsprecherin EVA-MARIA HOLZLEITNER über die Forderungen der Sozialpartnerinnen und der Industriellenvereinigung zum Ausbau der Kinderbetreuung. „Die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Kinderbetreuung und Kinderbildung ist. Nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern auch für die Förderung der Kinder,“ betont PETRA WIMMER. Entscheidend sei dabei, dass die Öffnungszeiten mit einer Vollzeitbeschäftigung der Eltern vereinbar sei und es sich um eine flexible und leistbare Kinderbetreuung handle. Insbesondere im ländlichen Raum sei ein Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen erforderlich.

 

Um dies zu erreichen, ist mehr Unterstützung für die PädagogInnen notwendig. EVA-MARIA HOLZLEITNER erklärt: „Es braucht nicht nur eine gut durchdachte Vorgehensweise beim Qualifizierungsschub der Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden, sondern auch endlich eine angemessene Entlohnung. Denn diese leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag und stellen die individuelle Begleitung sowie Förderung jedes einzelnen Kindes durch ihre fachliche Kompetenz sicher.“ Der Kindergarten sei eine elementare Bildungseinrichtung, die kostenlos zu Verfügung stehen sollte. Elementarpädagogik sei und bleibe ein wichtiger Schlüssel im Kampf um Chancengerechtigkeit.

 

Die Welser Nationalrätinnen betonten abschließend, dass ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Geburtstag sowie ein Bundesrahmengesetz mit einheitlichen, hohen Mindeststandards Priorität habe. „Jedes Kind verdient es, österreichweit die beste Bildung zu erhalten. Daher unterstützen wir den Vorschlag der Sozialpartnerinnen und der Industriellenvereinigung.“

Elementarpädagogik ist und bleibt ein wichtiger Schlüssel im Kampf um Chancengerechtigkeit.



Gegen Steigende Jugend-arbeitslosigkeit

Beschäftigungsoffensive und Ausbau von Ganztagsschulen

Auf Initiative der SPÖ fand gestern im Welser Rathaus ein „Runder Tisch“ zu den Auswirkungen der Coronakrise auf den Welser Arbeitsmarkt statt. Arbeitsmarkt- und Schulexperten sowie Politik bereitet auch das schlechte Abschneiden der Welser Jugend bei den Bildungsstandards Sorgen. Die parlamentarische Familiensprecherin der SPÖ, Nationalrätin PETRA WIMMER, unterstützt die Forderung des Welser Bürgermeisters nach mehr Ressourcen für Welser Brennpunktschulen vom Bund, betont aber: „Die Stadt Wels muss in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich viel mehr tun.“ Gemeinsam mit Bildungsstadtrat JOHANN REINDL-SCHWAIGHOFER schlägt sie ein Maßnahmenpaket vor.

 

Ende August waren beim AMS Wels um 44,9 Prozent mehr unter 25-Jährige arbeitslos gemeldet, als im Vorjahr. Besonders betroffen sind auch Ausländer (+48,5 %). Gleichzeitig haben in Wels 81,9 Prozent der Volksschüler*innen einen sehr hohen Förderbedarf und sehr viele 13- bis 14.Jährige erreichen die Bildungsstandards der achten Schulstufe nicht und sind dadurch extrem gefährdet für Arbeitslosigkeit.

 

„Auf Bundesebene fordert die SPÖ unter anderem ein großes Lehrlingspaket“, so PETRA WIMMER. „Ein wichtiger Schritt des AMS Wels ist die Verlegung der Aktivitäten des Berufsinformationszentrums (BIZ) direkt in die Pflichtschulen“, sagt Stadtrat JOHANN REINDL-SCHWAIGHOFER, der beim „Runden Tisch“ dabei war. SPÖ-Bürgermeisterkandidatin WIMMER und der für Pflichtschulen zuständige Stadtrat REINDL-SCHWAIGHOFER schlagen ein 5-Punkte-Maßnahmenpaket der Stadt Wels zur Bekämpfung der steigenden Jugendarbeitslosigkeit vor.

Die Stadt Wels muss in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich viel mehr für die Schulen und gegen die Jugendarbeitslosigkeit tun.