Nein zur 60-Stunden-Woche!

Die SPÖ Wels/Land macht mobil gegen die 60-Stunden-Woche

Mit einer österreichweiten Aktionswoche (11.–16.6.) macht die SPÖ gegen die von der Kurz/Strache-Regierung geplante 60-Stunden-Arbeitswoche mobil. „Profitieren würden davon nur die Unternehmen, den Menschen drohen Lohnraub, mehr Druck und weniger Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, kritisiert Bezirksparteivorsitzende SILVIA HUBER.

Unter dem Motto „Es ist zum Weinen“ bildet die Aktionswoche den Startschuss für eine österreichweite Kampagne gegen die Ausweitung der Höchstarbeitszeit und für eine Arbeitszeitverkürzung.

„Bereits jetzt werden jährlich 45 Millionen Überstunden nicht abgegolten. Wenn die schwarz-blaue 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit“, warnen Nationalratsabgeordnete PETRA WIMMER und Stadtparteivorsitzender KLAUS HOFLEHNER. Neben diesem Lohnraub an den ArbeitnehmerInnen bedeutet die Ausweitung der Höchstarbeitszeit auch massive Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Vor allem unsere Kinder werden darunter leiden, wenn wir bald jeden Tag 12 Stunden arbeiten müssen“.

Hinter dieser arbeitnehmerfeindlichen Politik stehen die Interessen und das Profitstreben der Großspender des Konzernkanzlers: „Als Dankeschön für die Unsummen an Wahlkampfgeldern tritt Kurz die ArbeitnehmerInnenrechte mit Füßen und zerschlägt ohne mit der Wimper zu zucken die sozialen Fortschritte der vergangenen Jahre. Es ist wirklich zum Weinen!“

Wenn die 60-Stunden-Woche zur Regel wird, gibt es bald gar keine Zuschläge mehr für zusätzlich geleistete Arbeitszeit.



Enge Zusammenarbeit mit der Volksanwaltschaft

Sprechtage der Volksanwaltschaft in Wels

„Bürgerinnen und Bürger haben sich im letzten Jahr über 20.000 Mal wegen Problemen mit Behörden an die Volksanwaltschaft gewandt. Die Volksanwaltschaft hat bei der Hälfte dieser Beschwerden Prüfverfahren eingeleitet und zeigte Missstände in der Gesetzgebung und in der Verwaltung auf,“ so die Abgeordnete zum Nationalrat und Mitglied des Volksanwaltschaftsausschusses, PETRA WIMMER. „Das Vertrauen in die Politik kann nur gestärkt werden, wenn wir den Vollzug der Verwaltung im Sinne der Menschen verbessern,“ so Wimmer, die eine Reihe parlamentarischer Anfragen an die VP/FP-Bundesregierung zu von der Volksanwaltschaft aufgeworfenen Problemen einbringt. Zudem informiert Wimmer, dass sich „die Menschen auch mit Anliegen, welche die Landes- und Gemeindeverwaltung in Oberösterreich betreffen, an die Volksanwaltschaft in Wien wenden können“.

Am 27. Juni 2018 wird Volksanwalt DR. KRÄUTER im Rathaus in Wels einen Sprechtag abhalten. Anmeldungen sind direkt an die Volksanwaltschaft zu richten.

Das Vertrauen in die Politik kann nur gestärkt werden, wenn wir den Vollzug der Verwaltung im Sinne der Menschen verbessern.



Themenabend: Bitcoin & Kryptowährungen

InnenStadt Wecker: Info-Forum zum Thema BitCoin

So genannte Krypto-Währungen wie „Bitcoin“ sorgen in der letzten Zeit wieder für Schlagzeilen. Doch was steckt dahinter? Wie funktionieren „Bitcoin und Co.“? Was ist der Unterschied zu Geld und was macht gutes Geld aus? DR. BEAT WEBER, Ökonom in der Österreichischen Nationalbank, gibt dazu einen detaillierten Überblick im Zuge der Informationsveranstaltung „Innenstadt Wecker“ am Donnerstag, 14. Juni 2018, um 18:00 Uhr in der Sparkasse OÖ, Ringstraße 27 Wels.

 

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Wohnen: Ein Grundbedürfnis

Leistbares Wohnen für alle Menschen

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis und leistbares Wohnen sollte für alle Menschen gewährleistet sein“, fordert die Abg. z. NR PETRA WIMMER

Besonders Menschen mit niedrigen Einkommen leiden stärker unter dem Anstieg der Mietkosten. Oft wird in diesen Haushalten über die Hälfte des Einkommens für Wohnkosten aufgewendet. Sinkende staatliche Leistungsbereitschaft und eine „Vermarktlichung“ des guten Wohnens tragen zu einer steigenden Preisentwicklung am Wohnungsmarkt bei, hinter der die Einkommensentwicklung weit zurück bleibt.

Auch der Bedarf an Kleinwohnungen für 1–2 Personen-Haushalte ist weiter steigend und nicht gedeckt. Es braucht eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnbaus und besondere Wohnformen sowie finanzielle Unterstützung für Menschen ohne ausreichende Eigenmittel.

Es braucht eine Weiterentwicklung des sozialen Wohnbaus und besondere Wohnformen.